Kurz und konkret: Lerne wie lernen geht

Die Kommunikation an sich sollte auf Augenhöhe und wertschätzend ablaufen. Gerade innerhalb der Familie auch herzlich. Jede Form von Abwertungen in Form von Du-Botschaften, Beschuldigungen oder nonverbalen Signalen (Nichtbeachtung, Mimik, Gestik, Körpersprache) sollten unterlassen werden. Abwertungen bewirken zumeist, dass das Gegenüber auf Abwehr oder Widerstand geht.

Klare Ich-Aussagen sind lösungsorientiert. Mit Ich-Aussagen drücken wir unsere Gedanken, Bedürfnisse, Ziele und Wünsche aus. Großen Stellenwert hat es über die Gefühle zu sprechen. Unser Gegenüber darf wissen, was wir empfinden. Sich miteinander über die versteckten Gefühle auszusprechen, ist oft der „Eisbrecher“. Sage, was du fühlst.

Heute habe ich folgende Übung im Gepäck. Denke bei den Gesprächen in den nächsten zwei Woche darüber nach, was dein Gegenüber wohl so fühlt? Das gilt für jede Art von Kommunikation. Sei es normal, sei es ein Streitgespräch oder auch eine Nachricht über social media.

Quelle: shutterstock

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Und nimm wahr, was sich dabei in dir verändert. Wie gefällt dir das?

Oktober 20th, 2016|Allgemein, Blog2016|0 Comments

Kurz und konkret Lerne wie lernen geht

Hände hoch! CIMG1325

Der berühmte Satz von Paul Watzlawick, Kommunikationsforscher, „Sie können nicht nicht kommunizieren“ gilt selbstverständlich auch in der Familie. Zu jeder Zeit senden Sie und Ihre Kinder Botschaften mittels der Körpersprache. Seien Sie sich dieser Nachrichten bewusst.

Ist die Beziehung bzw. die Situation zwischen Eltern und Kind aufgeladen, reicht ein unbedachter Blick oder Geste, um das Fass zum Überlaufen zu bringen. Damit Sie in der Familie liebevoll und wertschätzend kommunizieren, hier gleich ein paar Tipps. Gleichzeitig bedenken Sie, dass die Körpersprache auch immer Ausdruck des individuellen Charakters ist.

  • Blicken Sie interessiert, sobald Ihr Kind Ihnen etwas erzählt, das fördert die Gesprächsbereitschaft Ihres Kindes
  • Passen Sie Ihre Stimme Ihrer Botschaft an
  • Inhalt und Körpersprache dürfen übereinstimmen, sonst wirken Sie unglaubwürdig
  • Körpersprache ist meistens nicht eindeutig. Verschränkte Arme können auch nur mal eine bequeme Körperhaltung sein
  • Holen Sie Ihr Kind körperlich und sprachlich dort ab, wo es gerade „steht“. Bei einem traurigen Kind erzielen Sie nur Gegenwehr, falls Sie den Aufmunterer spielen. Sprechen Sie mit ruhiger Stimme, gelassener Haltung und bauen während des Gesprächs Ihr Kind körperlich und verbal wieder auf.
  • Für Ihr Kind ist es wichtig auch durch die Körperhaltung Interesse zu signalisieren. Das ist ein wichtiges Detail für die mündlichen Noten.

Wussten Sie, dass Sie durch Ihre Körperhaltung und Ihre Selbstgespräche, Sie auch Ihre innere Stimme verändern. Versuchen Sie es mal. Ab heute Morgens im Bad einfach die Arme heben, eine betont aufrechte Haltung einnehmen und rufen Sie und Ihr Kind: „Es wird ein toller Tag.“

 Hände hoch und viel Spaß

Oktober 14th, 2016|Allgemein, Blog2016|0 Comments

Kurz und konkret – lerne wie lernen geht

90 % ist Vorbereitungshutterstock_355128473

Was gibt es Schöneres als zu träumen? Pläne zu schmieden, was du alles in deinem Leben erleben möchtest. Sei es einen super Beruf zu haben, viele Reisen zu machen, vielleicht sogar eine Weltreise oder gar dein eigener Chef zu sein. Viele träumen vom Rockstar- oder Modelleben und ja alles ist möglich. Und Du darfst dafür etwas tun.

Denkst du nun, was hat das mit Lernen zu tun? Wir sind doch beim Blog des Lern & Coachingstudios Perlentaucher: Kurz und konkret – lerne wie lernen geht. Es hat ganz viel mit lernen zu tun, denn auch beim Lernen kommt es auf deine Vorstellungskraft an, wie deine Pläne sind und zu wissen, dass der Schullabschluss, das Abitur oder die nächste Prüfung nur ein Zwischenschritt zu einem geilen Leben ist. Denkst du auch an deinen Schulabschluss in dem Sinne: „oh geschafft und nie wieder lernen? Und was soll das überhaupt?“ Es ist dein Step, dass zu tun, wovon du träumst. Also mach was draus. Entdecke deine Fähigkeiten clever zu lernen, denn “Clever gelernt bringt Freizeit”. Und zu clever gehört rechtzeitig, denn 90 % ist die Vorbereitung, dann ist lernen so nebenbei möglich.

Was darfst du dafür tun? Dein Gehirn mag es groß, bunt und mit starken Reizen gespickt, dann bist du motiviert. Gewöhne dir an, vor dem Lernen davon zu träumen, was du davon hast.

Mache dir ein Plakat mit deinen Endnoten und hänge es dir so hin, dass du jeden Abend vorm Einschlafen drauf schaust. Und während du schläfst, wirst du vielleicht merken, wie leicht lernen sein kann.

Schaue in den Spiegel, mache mit dir selbst ein High 5, lache und sage laut: „ich schaffe das, ich bin ein guter Lerner.“

Schreibe dir auf, was du am Tag lernen möchtest und abends notierst du dir, was du alles geschafft hast. Du wirst merken, nach ein paar Tagen bist du wie auf Autopilot und du lernst immer schneller und mit Spaß.

Clever gelernt bringt Freizeit und gute Noten!

Ich wünsche dir ein geiles Leben.

September 29th, 2016|Allgemein, Blog2016|0 Comments

Kurz und konkret: lerne wie lernen geht

Durchs Abitur mit Vorstellungskraft Quelle: shutterstock

Wie viele von euch haben schon oft nach einer Prüfung oder Klausur gedacht, hätte ich bloß früher mit dem Lernen angefangen?

Wie viele von euch denken jetzt schon ans Abi 2017 oder die nächste Prüfung? Ah das ist noch weit weg, sagst du vielleicht. Ja, aber gut geplant ist halb gewonnen.

Wie viele von euch wünschen sich rechtzeitig mit lernen anzufangen? Gedanklich nicht nur die Arbeit und Mühe zu sehen, sondern das Ergebnis. Stell dir doch jetzt bitte vor, es ist ganz einfach und leicht durch die Prüfungen zu gehen.

Wünscht du dir einen Schlüssel für eine super wunschgemäße Veränderung, und Erfolg in deiner nächsten Prüfung bzw. Abitur?

Gibt es etwas beim Lernen, das du für nicht möglich hältst? Wie denkst du über dich als Lerner? Denkst du “das kann ich nicht?” und “das schaffe ich nie?”

Gedanken, die unbewusst und immer wieder gedacht werden, realisieren sich sehr häufig. Falls Gedanken wie “Ich kann das nicht”, dabei sind oder ähnliche, blockierst du dich selbst. Kannst du dir vorstellen, dass du mit solchen Gedanken gut durch das Abitur oder durch eine Prüfung kommst?

Bist du bereit dich für positive Gedanken zu öffnen? Gedankliche Grenzen zu sprengen fühlt sich super an. Das ist logisch, denn die Energie wird nun auf das Ziel gerichtet.

Das Ergebnis.  Dein Abitur – Deine Prüfung.

Clever gelernt bringt Freizeit – Das PowerWochenende für alle künftigen Abiturienten oder Studenten, die vor einer Prüfung stehen.

Du erfährst am 08./09. Oktober 2016, 10 – 16 Uhr:

  • Wie du deine Ziele und Wünsche umsetzt.
  • Alles über Merktechniken und Lernstrategien.
  • Wie du dich motivierst und konzentrierst.
  • Was eine strukturierte Lernorganisation bringt.
  • Wie wohltuend Entspannungsübungen sind.

Sei dabei bei der SuperClass der Lernexperten – Entdecke deine Fähigkeiten im Lern & Coachingstudio PERLENTAUCHER 

 

September 21st, 2016|Allgemein, Blog2016|0 Comments

Kurz und konkret: lerne wie lernen geht

Was bringen Mindmaps?

Mit den Gedankenkarten lässt sich leicht zu bestimmten Themen vernetztes Denken visualisieren.

Quelle: shutterstock

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Denken ist von seiner neuro-biologischen Natur her sowieso eine Vernetzung. Sobald der Mensch  denkt, können wir uns das wie ein großes Netzwerk vorstellen, welches mit verzweigenden elektrischen Impulsen in unseren Gehirnzellen arbeitet. Grundgedanke beim vernetzten Denken und dem Erstellen einer Mindmap ist, dass alles miteinander verbunden ist. Hier folgt auch der Lerntipp: Knüpfe neuen Lernstoff an bereits vorhandenes Wissen an.

Mit den Mindmaps lassen sich Zusammenhänge finden und darstellen. Sie verschaffen einen Überblick und Schüler/Studenten sind beim Erstellen bereits im Lernprozess. Fakten sind im Einklang mit kreativen Gedanken, visualisieren den Lerninhalt und sind wunderbare Wiederholungswerkzeuge.

Wie erstellst du eine Mindmap? Hier einige einfache grundlegende Tipps. Je mehr du übst und Lernstoff verbildlichst desto leichter fällt es dir.

Clever gelernt bringt Freizeit!

Das Erstellen von Mindmaps

Blanko-Papier verwenden: Blanko-Papier fördert den Prozess der freien Ideenfindung und des Assoziierens.

Papier im Querformat nutzen: Ein Mindmap entwickelt sich in der Regel eher zu den Seiten hin.

Hauptthema in der Mitte des Blattes notieren: Das Hauptthema in die Mitte des Papiers notieren und außen herum einen Kreis, eine Wolke oder eine Ellipse zeichnen.

Für jeden Hauptgedanken einen Hauptast zeichnen: Von der Mitte ausgehend für jeden sich ergebenden Hauptgedanken einen eigenen Ast zeichnen. Diese Äste entsprechen den „Kapitelüberschriften”.

Einzelheiten als Nebenäste und Zweige hinzufügen: Die zu den Hauptgedanken gehörenden, fortführenden Gedanken als Nebenäste an den jeweiligen Hauptast anfügen. Diese können wiederum durch das Anfügen von weiteren Zweigen weiter ergänzt werden.

Mindmaps mit Druckbuchstaben beschriften: In der Regel sind Druckbuchstaben leichter zu entziffern als Schreibschrift. Druckbuchstaben können so dabei helfen, den Überblick zu behalten und die Mindmap im Gedächtnis zu speichern.

Nur Schlüsselwörter verwenden: Auf jeden Ast kommt für eine bessere Übersicht nur ein Schlüsselwort. Ast und Wort ergeben so eine optische Einheit, die das Gedächtnis leicht speichern kann.

Mindmaps mit Farben, Bildern und Symbolen gestalten: Anschaulicher sind Mindmaps dann, wenn sie farblich gestaltet werden oder sogar einen Farbcode für bestimmte Themen und Symbole besitzen.

Zeichnung: Farida Tlili

Zeichnung: Farida Tlili

 

Der SuperClass Kurs für die 5. Klasse: „Vorlernen statt Nachpauken“. Ab dem 27. September 2016 um 16:30 geht es wieder  los.

                                                                                                                                                             Weiteres unter: https://perlentaucher.me/category/perlentaucher-me-nlp-elternseminare/

September 14th, 2016|Allgemein, Blog2016|0 Comments

Kurz und konkret – lerne wie lernen geht

Die Perlentaucher-Methode mit Superlearning

Der Großteil am Unterricht konzentriert sich zu sehr auf den Inhalt als den Lernprozess mit im Blick zu haben. Das Bildungssystem kümmert sich m. E. noch zu wenig um gehirn-gerechtes Lernen. Sie haben die Lernarchitektur, die Stimuli und Bewegung beim Lehren kaum berücksichtigt.  

Lern(Lehr)Coaching

Es gibt verschiedene Wege des Lernens. Es gibt bevorzugte Sinneskanäle jedes Einzelnen. Lernen geschieht auf 3 (5) Ebenen 

Visuell – sehen, lesen, malen, schreiben

Auditiv – hören, singen, sprechen, erklären

Kinesthetisch – bewegen, spüren, fühlen, anfassen

 Lernen mit allen Sinnen ist am nachhaltigsten. shutterstock_181160660

 

„Erzähle mir und ich vergesse.

Zeige mir und ich erinnere mich.

Lass es mich tun und ich verstehe.“ Konfuzius

Wir lernen bewusst und vor allem unterbewusst. In einem „Unterricht“ wird vom Gehirn alles aufgenommen und verarbeitet. Deshalb ist es für Lehrer wichtig auch ihre Befindlichkeiten im Griff zu haben, denn die Stimmung überträgt sich auf die Schüler. Unbewusst nehmen die Schüler oder Teilnehmer die Tonalität, die Körpersprache und die Umgebung auf und hat damit Einfluss auf den Lernprozess.  

Aktives gehirn-gerechtes Lernen (Quelle. Vera F. Birkenbihl)

Beide Gehirnhälften dürfen im Lernprozess aktiviert werden. Gleichzeitig ist es von Bedeutung die Aufmerksamkeit und Konzentration durch Bewegung, experimentelles Lernen und Gestaltung des Lehrrahmens hoch zu halten. Entsprechend mit gut platzierten Pausen. Die Umstände werden mit dem Lerninhalt gekoppelt und damit besser behalten.

Zu guter Letzt spielt Musik eine große Rolle. Als Aufmerksamkeitsverstärker und positiver Anker für den Lernprozess.

 

September 8th, 2016|Allgemein, Blog2016|0 Comments

Kurz und konkret: Ich zeige dir wie lernen geht

Verleih deinem Gehirn Flügel

Quelle: shuttetstock

Quelle: shuttetstock

Stellen Sie sich vor, Sie lernen etwas Neues, ein neues SoftwareProgramm in Ihrer Firma. Ein neues Tool, für Sie ganz ohne Vorkenntnisse. Sie sind also in diesem Bereich „Einsteiger“. Sie sind vielleicht unsicher, es gelingt nicht alles so schnell wie Sie möchten. Kritik ist das was Sie am allerwenigsten gebrauchen können. Wie viele von Ihnen, liebe Leser, stimmen mir hierzu bei? Eine ganze Menge Menschen denke ich.

Angenommen, ein Schüler soll etwas Neues lernen. Sie nachvollziehen sicherlich, dass das die Phase ist in der so wenig Kritik wie möglich geübt werden sollte. Schule macht es aber anders und wir wundern uns, dass bereits in der Grundschule die Kinder immer unmotivierter werden. Die Lehrer, die Eltern wünschen sich das Beste für die Kinder und viele sagen: „wir müssen doch die Fehler aufzeigen“. Ändern Sie bitte die Methode. Mit dem Lernberg© von Vera F. Birkenbihl können wir kritiklos handeln. Der Lernberg ist eine Pyramide, die aus verschiedenen Stufen besteht. Ganz unten ist der Einsteiger-Bereich, dann kommt der Bereich für Fortgeschrittene, dann die Profis und Experten und Meister. Die Einsteiger haben noch keine Intention etwas zu lernen. Das haben die Experten oder der Meister, die ihr wahres Können spezifizieren möchten.

Die Einsteiger benötigt ein Erlebnis, um zu lernen, ein Ereignis, das wie zufällig wirkt und als Wissensfundament dient. Erlebnisse und Ereignisse können von Schulen erreicht werden, indem sie die ersten Wochen einfach geschehen lassen. Oft steigen wir schon bei Erstklässlern im zweiten Bereich, bei den Fortgeschrittenen ein und viele Kinder hatten nicht Gelegenheit spielerisch, wie zufällig zu lernen. Ein schönes Beispiel ist der Musikunterricht. Letztens habe ich eine Dokumentation über den Nachwuchs in der klassischen Musik gelesen. Ich bin nicht sicher, ob es die MET in New York war und das ist nebensächlich. Dieses Opernhaus lud lauter Kinder und Jugendliche ein einen Tag lang alle Instrumente auszuprobieren. Sie fingen es sehr geschickt an. Die Kinder sind in einen Saal, vielleicht war es sogar eine Halle geführt worden und mehrere hundert Instrumente lagen dort, standen oder hingen an den Wänden und die Musiker erzählten, dass alle Instrumente den Kindern gehören bzw. ihnen zur Verfügung stehen. Einen ganzen Tag lang. Ich sehe die Kinderaugen bildlich vor mir und den Tatendrang so viele Instrumente wie möglich auszutesten. Das ist incidentales Lernen, lernen mit Ereignissen. Ich als Kind musste mich früh entscheiden, denn immer wieder zu wechseln hieß ich sei kein „Dranbleiber“. Das mag auch Sinn ergeben, aber ich hatte keine Gelegenheit meine Neugierde, meine Vielfältigkeit und Flexibilität auszuleben. Ein leichtes wäre es am Anfang jedes neuen Lernstoffs, solche Ereignistage einzubauen. In Skandinavien beginnen sie so den Musikunterricht. Zunächst haben die Kinder Wochen Zeit sich mit allen Instrumente zu beschäftigen und zwar auf die Art und Weise wie sie wollen, in der Geschwindigkeit, die passt und ob am Ende ein Kind mit einer Geige dort steht oder auf einer kleinen Trommel spielt ist gleichwertig.

September 1st, 2016|Allgemein, Blog2016|0 Comments

Schnell eine Reihenfolge gelernt. Clever gelernt, bringt Freizeit.

Die Routentechnik, auch Loci-Technik genannt, ist eine superschnelle Methode, um fast jeden Lernstoff zu behalten. Früher haben Redner im alten Griechenland sich so ihre langen Reden gemerkt. Zu bestimmten Punkten im Raum oder am Körper haben sie Inhalte der Rede verknüpft. Das ist leichter zu behalten als nur stur auswendig zu lernen. Mit witzigen Assoziation und lustigen Bilder, die in deinem Kopf entstehen, ist es super einfach mal schnell 10 Infos auch noch in einer Reihenfolge zu lernen.

Die Orientierungspunkte, sei es am Körper oder in einem Raum sind immer gleich und du gehst sie auch immer in einer Reihenfolge ab.  Ich notiere dir jetzt ein Beispiel. Das ist viel einfacher zu verstehen als noch weiter zu erklären. Ich hatte letztens einen Jungen bei mir im Coachingstudio. Er sollte ein Referat über Frösche halten. Wir haben zunächst die wichtigsten Infos über die Frösche gesammelt.

Sieh hier: Froschlaich – Kaulquappen, die schlüpfen – Kaulquappe mit Hinterbeinen – Kaulquappen mit Vorderbeinen und Mund – Froschteich – Frösche

Dann hatte der Junge sich für 10 Punkte im Badezimmer entschieden. Es hätte auch die Küche, sein Zimmer oder das Auto vom Papa sein können. Hauptsache du bleibst bei den Punkten für die du dich entschieden hast. Oder du baust dir mehrere Routen auf. Das geht auch.

  1. Seifenspende
  2. Badewanne
  3. Dusche
  4. Toilette
  5. Spiegel

Jetzt kommt das Beispiel:

  1. Aus dem Seifenspender kommt der Froschlaich, das sind viele kleine Kügelchen mit einem schwarzen Punkt.
  2. Diese Kügelchen hüpfen in die Badewanne und dort schlüpfen die Kaulquappen. Wie gut das dort so viel Platz haben.
  3. Nach dem den Kaulquappen die Hinterbeine gewachsen sind, springen rüber zur Dusche.
  4. Jetzt wachsen den Kaulquappen auch die Vorderbeine, damit paddeln sie in der Toilette und trinken dort das Abflusswasser mit ihrem gewachsenen Mund.
  5. Jetzt hüpfen sie zum Spiegel und betrachten den ausgewachsenen Frosch. Sich selbst zu betrachten ist doch immer wieder gut.

Wir können 10 Punkte festlegen, ich habe 100 solche Merkpunkte. Ist das nicht super. Mit dieser Technik kannst du Planeten lernen, den Aufbau des Bunsenbrenners oder eben alles was du gerade für die Schule brauchst. Probiere es aus und mach was draus.

August 10th, 2016|Allgemein, Blog2016|0 Comments

Kurz und konkret: ich zeige dir wie lernen geht

Gibt es eine erlernbare Intelligenz? Oh, das wäre super!

Dieses Idee, dieses Modell stammt von dem Harvard-Professors Dave PERKINS und steht dem seit Jahrzehnten weitgehend unverändertem „klassischem“ IQ-Konzept gegenüber.

Perkins stellt uns drei Faktoren vor und die gute Nachricht dabei: Wir können an zwei der drei „Schrauben drehen“, um unsere Intelligenz zu verbessern. Nur „Schraube 1″ (ist in die Wiege gelegt), aber 2 und 3 können wir selbst steuern, und zwar lebenslang!

Schraube 1: Es geht um die angeborene neuronale Geschwindigkeit, d.h. um das Tem­po, in dem unsere Neuronen feuern. Wie schnelle jemand denkt und kombiniert. Das sind Leute, die bei IQ-Tests tatsächlich besser abschneiden.

Wie merken wir, ob wir „NEURONAL LANGSAM“ oder „SCHNELL“ sind? Wann haben Sie das letzte Mal etwas NEUES gelernt? Ein neuer Tanz, eine neue Sprache, ein Instrument, eine neuen Software. Und wie war es früher, sobald Sie NEUES lernten (z.B. in der Schule)? Kamen Sie sich damals öfter„ doof vor, weil so viele andere schneller als Sie „kapierten“? Was hat das mit Ihrem Selbstwert und Selbstvertrauen gemacht? Heute kann ich Sie ermutigen, denn die Wissenschaft hat gezeigt, dass die neuronal Langsamen beim „Erst-lemen“ einfach länger brauchen! Gleichzeitig aber neigen die „Langsamen“ dazu, den Dingen gründlicher und im Detail auf den Grund zu gehen. Wow, das fand ich auch für mich persönlich eine super Nachricht und habe nun begriffen, was in meiner Schullaufbahn an manche Stelle geschehen ist.

Die Schnell-Denker tun sich manchmal anfangs so leicht, dass alle in ihrer Umgebung (Familie, Nachbarn, Freunde der Familie etc.) sie für besonders begabt halten. Es wird auch bezüglich des IQ immer wieder betont, dass SCHNELLIGKEIT einer der Faktoren sei, an denen man hohen IQ erkennen könne.

Schraube 2: Gelerntes; Erfahrungen und Wissen

Je mehr wir wissen, desto leichter können wir NEUES lernen, wenn nämlich das NEUE bereits Fäden im Wissens-Netz vorfindet, an das es ANDOCKEN kann. Im Klartext bedeutet das:

Je mehr wir wissen, desto mehr Infos können irgendwo „andocken“, sind also nicht mehr 100% neu.

Je mehr wir wissen, auf desto mehr Infos können wir zurückgreifen. Also können wir INTELLIGENTER denken. Das ist das Hauptanliegen von PERKINS‘ Konzept der LERNBAREN INTELLIGENZ!

Je mehr wir wissen, desto mehr Assoziationen „ergeben sich“. Deshalb wird uns immer mehr „einfallen“. Wir lernen Kreativität!

Schraube 3: Wir können wählen!

Perkins beschreibt, dass wir die Fähigkeit haben über Methoden, Strategien, Techniken (wie wir denken, lernen, Probleme lösen etc.) nachzudenken! Dies ist der Geniestreich: Indem wir die Methode ändern, ändern wir die Ergebnisse.

Vereinfacht ausgedrückt:  Funktioniert etwas nicht, mache es anders! Und genau diese Denkweise wird an den meisten Schulen nicht gelehrt.

Interessanterweise tun viele das fast in allen Bereichen des Lebens, mit Ausnahme des Schulsystems. Findet jemand heraus, dass sein Nachbar einen Trick gefunden hat, schneller und leichter die Kohlen beim Grillen zum Glühen zu bringen, will er diesen Trick lernen und anwenden.

Dasselbe gilt in der Wirtschaft: Firmen müssen neue Methoden, Technologien, Erfindungen sogar patentrechtlich schützen lassen, damit niemand diese kopiert.

Aber in der Schule? Da beobachten wir seit Jahrzehnten, dass die meisten Nachhilfestunden nur den Lernstoff wiederholen. Nochmals und nochmals, immer wieder tun die meisten Lehrenden dasselbe. Gerade wenn Abiturienten oder Studenten die Nachhilfestunde leiten, denn haben sie es anders gelernt? Nein. Man geht lieber davon aus, die Schüler seien desinteressiert, faul, untalentiert etc., statt zu tun, WAS MAN IN JEDER ANDEREN BRANCHE TÄTE: Die Methode selbst unter die Lupe zu nehmen und gegebenenfalls zu verändern.

90 % nach Schule wird vergessen, weil es gepaukt wurde und nicht gelernt. Schwimmen oder Fahrrad fahren können sie doch ein Leben lang. Warum ist das so?

Auch als Erwachsene glauben viele, sie seien „unbegabt“.  Sobald Sie die Methode wechseln, ändert sich auch das Ergebnis. Es ist sehr spannend, solche Neu-Versuche zu wagen!

Machen Sie es einfach wie: E L I

E rlebnisreich              L ebensnah              I nteressant

Lerncoaching hebt die Perlen, die in uns allen liegen. Unterstützt die individuellen Stärken und Talente. Vermittelt Lernmethoden, die alle Sinne ansprechen und einzigartig zu der jeweiligen Person passen.

 

Quelle: u.a. Vera F. Birkenbihl (2008) shutterstock_190903313

Juli 20th, 2016|Allgemein, Blog2016|0 Comments

Kurz und konkret: Ich zeige dir wie lernen geht.

Schluss mit der Abwärtsspirale 

Kinder mit hohen Lernherausforderungen in einem bestimmten Fach, drücken sich gerne gerade vor diesen Themen oder gehen mit Frust an die Aufgaben heran.

Der Misserfolg in Mathe veranlasst die Kinder jede Rechenaufgabe aus dem Weg zu gehen. Im Diktat wird das Ziel nicht erreicht und schon verstärkt sich das Problem.

Jetzt erstmal eine Pause. Immer mehr Gleiches üben, schaukelt die Kinder in die Abwärtsspirale. Manchmal ist weniger eben doch mehr bzw. funktioniert etwas nicht, tue es anders.

Sie und Ihre Kinder entkommen der Abwärtsspirale, indem Sie neue Herausforderungen angehen. Lassen Sie Ihr Kind einfach mal andere, neue Tätigkeiten bewältigen und spüren wie Erfolg sich anfühlt. Sei es alleine zu kochen, ein Blumenbeet zu gestalten oder etwas ohne Papas Hilfe zu reparieren. Mit neuen Aufgaben aktivieren Sie Erfolg und dann ist der Zeitpunkt gekommen, dieses Gefühl auf den Schulalltag zu übertragen.

Genau diesem Erfolgsrezept folge ich in meinem neuen Angebot: SuperClass  – Club der Schatzfinderwöchentlich treffen sich im Lern & Coachingstudio Perlentaucher Schüler der 6. bis 8. Klasse und motivieren sich gegenseitig, zeigen was sie drauf haben, wir lachen und mit viel Humor hören sich die Schüler einige sehr hilfreiche Lerntipps an. Sie dürfen mitbestimmten was wir tun, besprechen und werden mit der Zeit sehen, wie leicht lernen ist.

Kurz und konkret, ich zeige DIR wie lernen geht.

Melden Sie jetzt Ihr Kind für das 4. Quartal 2016 (freitags ab dem 02. September) an. 0173-191 2806 oder andrea.kurz@perlentaucher.me oder über das Kontaktformular.

Die Schüler können jederzeit beitreten und quartalsweise kündigen. Ich freue mich auf Sie und Ihr Kind.

Juli 13th, 2016|Allgemein, Blog2016|0 Comments
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