Was bringen Mindmaps?

Mit den Gedankenkarten lässt sich leicht zu bestimmten Themen vernetztes Denken visualisieren.

Quelle: shutterstock

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Denken ist von seiner neuro-biologischen Natur her sowieso eine Vernetzung. Sobald der Mensch  denkt, können wir uns das wie ein großes Netzwerk vorstellen, welches mit verzweigenden elektrischen Impulsen in unseren Gehirnzellen arbeitet. Grundgedanke beim vernetzten Denken und dem Erstellen einer Mindmap ist, dass alles miteinander verbunden ist. Hier folgt auch der Lerntipp: Knüpfe neuen Lernstoff an bereits vorhandenes Wissen an.

Mit den Mindmaps lassen sich Zusammenhänge finden und darstellen. Sie verschaffen einen Überblick und Schüler/Studenten sind beim Erstellen bereits im Lernprozess. Fakten sind im Einklang mit kreativen Gedanken, visualisieren den Lerninhalt und sind wunderbare Wiederholungswerkzeuge.

Wie erstellst du eine Mindmap? Hier einige einfache grundlegende Tipps. Je mehr du übst und Lernstoff verbildlichst desto leichter fällt es dir.

Clever gelernt bringt Freizeit!

Das Erstellen von Mindmaps

Blanko-Papier verwenden: Blanko-Papier fördert den Prozess der freien Ideenfindung und des Assoziierens.

Papier im Querformat nutzen: Ein Mindmap entwickelt sich in der Regel eher zu den Seiten hin.

Hauptthema in der Mitte des Blattes notieren: Das Hauptthema in die Mitte des Papiers notieren und außen herum einen Kreis, eine Wolke oder eine Ellipse zeichnen.

Für jeden Hauptgedanken einen Hauptast zeichnen: Von der Mitte ausgehend für jeden sich ergebenden Hauptgedanken einen eigenen Ast zeichnen. Diese Äste entsprechen den „Kapitelüberschriften”.

Einzelheiten als Nebenäste und Zweige hinzufügen: Die zu den Hauptgedanken gehörenden, fortführenden Gedanken als Nebenäste an den jeweiligen Hauptast anfügen. Diese können wiederum durch das Anfügen von weiteren Zweigen weiter ergänzt werden.

Mindmaps mit Druckbuchstaben beschriften: In der Regel sind Druckbuchstaben leichter zu entziffern als Schreibschrift. Druckbuchstaben können so dabei helfen, den Überblick zu behalten und die Mindmap im Gedächtnis zu speichern.

Nur Schlüsselwörter verwenden: Auf jeden Ast kommt für eine bessere Übersicht nur ein Schlüsselwort. Ast und Wort ergeben so eine optische Einheit, die das Gedächtnis leicht speichern kann.

Mindmaps mit Farben, Bildern und Symbolen gestalten: Anschaulicher sind Mindmaps dann, wenn sie farblich gestaltet werden oder sogar einen Farbcode für bestimmte Themen und Symbole besitzen.

Zeichnung: Farida Tlili

Zeichnung: Farida Tlili

 

Der SuperClass Kurs für die 5. Klasse: „Vorlernen statt Nachpauken“. Ab dem 27. September 2016 um 16:30 geht es wieder  los.

                                                                                                                                                             Weiteres unter: https://perlentaucher.me/category/perlentaucher-me-nlp-elternseminare/